Wednesday, 26. october 2011
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11:15
Wir haben bei uns auf der Station jetzt alle ein Paar neue Rettungsdienststiefel bekommen, diese bekommen wir alle naselang. Schließlich ist ein fester und sicherer Tritt ausschlaggebend in
unserem Beruf. Wir leisten an den unterschiedlichsten Orten Einsätze, ob nun im Freien oder Innen. Grundvoraussetzung für einen festen Tritt ist ein ordentliches Profil der Schuhsohle des
Rettungsdienststiefel, nur so fasst der Schuh gut den Boden. Außerdem ist ein hoher Schaft unbedingt notwendig,
um ein Umknicken des Fußes zu vermeiden. Oft hat man es bei Einsätzen sehr eilig und da kann es schon einmal vorkommen, dass man nicht so genau hinsieht, wo man hintritt. Damit man nicht über die
eigenen Schnürsenkel stolpert, sind die Rettungsdienststiefel außerdem gleichzeitig durch Schnürsenkel und durch einen weiteren Reißverschluss gesichert. Natürlich müssen Rettungsdienststiefel
jeder Witterung gerecht werden. Man kann in der Eile nicht wählerisch werden oder sich vor Ort spontan lieber die Regenstiefel anziehen, wenn es nass wird. Rettungsdienststiefel müssen
Multitalente sein! Rettungsdienststiefel besitzen meist ein temperaturregulierendes Innenfutter und sind außen wasserdicht, so kann uns weder Wind noch Regen aufhalten. Auf Anhieb wirken
Rettungsdienststiefel zwar etwas grob, aber sie sollen ja auch nicht schön sein, sondern sie sollen ihren Zweck erfüllen und das tun sie immer wieder!
von aukkeky
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Saturday, 22. october 2011
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10:02
An so einem gewöhnlichen Arbeitstag eines Rettungssanitäters erlebt man ganz schön viel. Man sieht viel, man trifft auf viele verschiedene Leute, man erfährt Lebensgeschichten. Nicht immer ist
das toll und spannend, sondern sehr oft auch sehr traurig oder schockierend. Man erlebt die Ausmaße eines Unfalls mit oder die eines Streites. Man muss auf Dauer versuchen diese erlebten Sachen
auszublenden und nicht zu sehr an sich herankommen zu lassen, ansonsten zergeht man selber daran. Aber es gibt auch schöne Erlebnisse, zum Beispiel habe ich schon einige Kindern mit auf die Welt
bringen dürfen, wenn wir es nicht rechtzeitig ins Krankenhaus geschafft haben oder wenn es eine Geburt aus der Not heraus war. Oder aber sehr lustige Erlebnisse, die von der Katze auf dem Baum
bis zu unglücklichen Situationen reichen, in denen sich die betroffenen Personen nicht mehr selber befreien können. Ja, man erlebt schon viel! Und es wird gewiss niemals langweilig!
von aukkeky
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Friday, 14. october 2011
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21:58
Ich bin Rettungsdienstsanitäter und habe damit meinen Traumberuf gefunden. Wie jeder kleine Junge wollte auch ich mit 6 Jahren Feuerwehrmann werden und habe davon geträumt mit einem roten
Feuerwehrauto Brände zu löschen und Heldentaten zu vollbringen. Tatsächlich habe ich dann aber nach der Schule eine Ausbildung zum Krankenpfleger im Krankenhaus gemacht, was mir auch sehr gut
gefallen hat. Dort war ich insgesamt 10 Jahre. Dann habe ich mich zum Rettungssanitäter umschulen lassen. Da ich zuvor ja schon als Krankenpfleger gearbeitet hatte, hatte ich gute Vorkenntnisse
und konnte somit schnell in den neuen Beruf einsteigen. Seitdem ist also der Rettungswagen mein Arbeitsplatz. So fahre ich also meine Runden zusammen mit meinem Team durch die Stadt und versuche
Leuten zu helfen. Insofern habe ich das Ziel, heldenhaftes zu machen, erreicht. Ja, ich kann eigentlich mit gutem Gewissen behaupten, dass ich meinen Traumberuf gefunden habe! Und ich kann mir
vorstellen, diesen noch viele Jahre auszuüben!
von aukkeky
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